NEWS 2016

DAN Prüfung des LVK Kärnten

Am 14.12.2016 fand die zweite Dan Prüfung des LVK Kärnten im Europagymnasium in Klagenfurt statt.
Nach monatelanger Vorbereitung stellte sich Mag. Carmen Missoni der fordernden Prüfung in den Bereichen Kihon, Jiyu Ippon Kumite, Kata, Bunkai, einem schriftliche Test und last but not least dem Freikampf.
Sie bestand die Prüfung vor der Kommission Aigner, Stöfan und dem Vorsitzenden Pluder mit Bravour.
Der LVK Kärnten gratuliert zur bestandenen Prüfung.
hgp




Landeshauptmann ehrt Karate Team!

Am 12.12.2016 wurden im Zuge der Sportlerehrung des Landes Kärnten unsere Kärntner Kata Herren Nationalteamkarateka (Valet / Struger / Rath) durch den Herr Landeshauptmann für die erbrachten sportlichen Leistungen mit einer Ehrenurkunde geehrt.

Das Team erreicht 2016 folgende Top Ergebnisse:
Österreichische Staatsmeister im Kata Team, 5. Rang bei der Europameisterschaft in Frankreich und die Teilnahme an der WM in Linz, wo unser Team die Serben in der Vorrunde besiegten, aber gegen das Bronzemedaillengewinner Team aus Ägypten leider scheiterte.
Unser Rosentaler Karateka Jan Struger war zum Termin leider verhindert da er eine Prüfung an der Uni in Graz hatte. Gratulation unseren Internationalen!
hgp







Krampusturnier 2016

Am 03. Dezember 2016 fand heuer wieder das Krampusturnier in Klagenfurt statt. 6 Kärntner Vereine mit 54 jungen Karatekas nahmen daran teil - ausgeschrieben war Kata U10, U12 und U15. Im Anschluß ans Turnier kamen natürlich auch wieder die Krampusse und der Nikolo, der für jedes Kind ein Nikolosackerl mit hatte.

Ergebnisse Krampusturnier 2016

Kampfrichterfortbildung im Landesverband Karate Kärnten

Am 25. und 26. November 2016, lud der Landesverband Karate Kärnten zu einem nationalen Kampf-richterkurs inkl. Coach Briefing in den Dojo des ASKÖ Karate Club Wolfsberg ein. Über 20 Interes-sierte folgten dem Ruf nach St. Stefan im Lavanttal zu kommen, um bei diesem Seminar unter der Leitung des ÖKB-Kampfrichterobmannes, Vorsitzenden der EKF-Kampfrichterkommission und neu-estem Mitglied der WKF-Kampfrichterkommission Alois Wiesböck teilzunehmen.

Den ersten Teil dieser zweitägigen Veranstaltung bildete die Theorieeinheit, welche Freitagabend stattgefunden hat. In diesem mehr als drei Stunden dauernden Vortrag, wurden durch den Kursleiter sämtliche Artikel des Wettkampfreglements genauestens erörtert und die praktische Anwendung zu den Vorschriften ebenso wie die zahlreichen, seitens des interessierten Publikums gestellten Fragen in der Gruppe diskutiert.

Der Samstag zeichnete sich vor allem durch Praxisstunden aus. Begonnen wurde mit einer – insbe-sondere für die Prüfungsaspiranten – spannenden Präsentation betreffend der Spezialfragen aus dem Kata- und Kumitreglement. Hierauf folgte die Demonstration aller Gestiken und Flaggensignale, wel-che die Judges und Referees in ihrer Tätigkeit anzuwenden haben.

Nach einer kurzen Pause und nachdem die Prüflinge den theoretischen Test absolviert hatten, muss-ten alle TeilnehmerInnen ihr frisch erworbenes Wissen in der Anwendung unter Beweis stellen. Sie-ben KatasportlerInnen zeigten unter den wachsamen Augen aller Anwesenden ihr Können, infolge-dessen die Bewertungskriterien der Kata – die Übereinstimmung, die Technik und die Athletik – ge-nauestens in ihren Bestandteilen erarbeitet wurden.

Der Nachmittag begann mit dem Coach-Seminar, in welchem KRO Wiesböck den BetreuerInnen zum Erwerb der ÖKB Coach-Lizenz jenen Teil des Regelwerks näher brachte, der diese unmittelbar be-trifft. Neben den Bekleidungs- und Verhaltensvorschriften, wurden die Wettkampfregeln auszugswei-se behandelt und, wie schon am Vortag, ein Ausblick auf die ab 01.01.2017 gültige Revision des WKF-Wettkampfreglements gegeben.

Daraufhin stand der nächste Praxisteil am Programm – Kumite. Drei Karateka stellten sich zur Ver-fügung, um sowohl den Kampfrichtern, als auch interessierten Coaches die Möglichkeit zu geben selbst als Unparteiischer am Tatami zu stehen und die „Dos and Don‘ts“ im Wettkampf zu bewerten. Aufkommende Unsicherheiten und Fragen wurden wiederum durch KRO Wiesböck mit Hilfe des Kärntner KRO Herwig G. Pluder sehr detailliert geklärt. In den Abschiedsworten dankte der Kurslei-ter Alois Wiesböck dem Landesverband Karate Kärnten und dem austragenden Verein für die Durch-führung dieses Kurses und die zur Verfügung gestellte Verpflegung aller TeilnehmerInnen.

War hiermit der offizielle Teil des Kurses zu Ende, wurde es nun für die KampfrichteranwärterInnen richtig spannend. Neben dem theoretischen Test und der im Praxisteil gezeigten Leistung, wird als dritter Teil der Prüfung die Vorführung einer Kata aus der WKF-Liste schlagend. Darauffolgend wur-den von der zweiköpfigen Prüfungskommission (Wiesböck und Pluder) nochmals einige Fragen zum Regelwerk und deren Auslegung gestellt. Ganz zur Zufriedenheit der beiden Prüfer, waren die Kandi-datInnen bestens vorbereitet.


Die Lehrgangsteilnehmer und Ausbildner


Wir gratulieren:

Judge B Kata: Jutta Rath, Benjamin Rath, Patrick Valet

Judge A Kumite: Ing. Olav van der Molen


WM 2016 in Linz

Die erste Karate WM in Österreich war zugleich auch die größte WM aller Zeiten schaute man auf die Teilnehmeranzahl. 118 Nationen gaben über 1000 Nennungen ab.

Zum ersten Mal konnte sich auch ein Kata Team aus Kärnten für eine WM qualifizieren. Patrick Valet, Benjamin Rath und Jan Struger vom ASKÖ Inoue-ha Karate-do Feldkirchen setzten bei der heurigen Europameisterschaft mit ihrem 5. Platz schon ein großes Ausrufezeichen. Mit einem weitern 5. Platz bei der Studenten-WM in Braga, Portugal der Silber Medaille beim Inoue-ha Memorial Turnier in Tottori, Japan und dem Sieg bei der EGKF Goju-Ryu Championships konnte eine tolle Vorbereitungsphase abgeschlossen werden. Zusätzlich zu den Turnieren gab es für die drei Jungs auch noch ein zweiwöchiges Trainingslager in Japan mit den beiden Weltmeistern Rika Usami (JPN) und Antonio Diaz (VEN).

Bei der WM konnten die drei Kärntner in der ersten Runde Serbien besiegen. Nach der Niederlage gegen Ägypten in der nächsten Runde hieß es zittern, ob es für die Trostrunde reichen könnte. Ägypten traf im Halbfinale auf Frankreich und musste sich leider knapp mit 2:3 geschlagen geben.
Somit hatte das Team leider keine Chance um den dritten Platz in der Trostrunde zu kämpfen. Das Erreichen des Achtelfinales und somit der Einzug unter die 16 besten Teams der Welt darf beim ersten Antreten bei einer WM durchaus als Erfolg angesehen werden. Und mit ein bisschen mehr Glück wäre auch ein Platz unter den Top 10 durchaus drinnen gewesen.

Landesmeisterschaft 2016

Mehr als sechzig Teilnehmer in verschiedenen Altersklassen stellten sich in der Meisterschaft ihren Mitbewerbern um die Medaillenplätze.
Sehr erfreulich die große Teilnahme in den Klassen U10 und U12. Erfreulich auch der Einstz des Nachwuchses, der vielfach über ihrem Trainingsniveou hinausgewachsen ist.

Kyu- und DAN-Prüfungen 2016

Am 22. Juni findet in Klagenfurt die Kyu-Prüfung des Landesverbandes und am 29. Juni die DAN-Prüfung statt.

Anmeldung, Trainingstermine und Prüfungsprogramm findet ihr unter der Rubrik Ausschreibungen.

Kärnten als Karate-Hochburg etabliert - Österreichischen Staatsmeisterschaften 2016

Bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften standen in drei von vier Bewerben Kärntner im Finale.
Am Ende holten sie einmal Gold und zweimal Silber.

Am 2. April trafen sich die besten Karate-K&aumlmpfer der allgemeinen Klasse in Langenlois OÖ. Dort
wurden die &Oumlsterreichischen Staatsmeisterschaften ausgetragen und die K&aumlrntner Delegation konnte
sich in deren Paradedisziplin "Kata" hervorragend in Szene setzen.

Das Herren-Team mit Benjamin Rath, Jan Struger und Patrick Valet schafften mit Bravour den Finaleinzug und
konnte sich dort mit einer 5:0 Entscheidung der Kampfrichter gegen das Team aus Ober&oumlsterreich durchsetzen.
Mit diesem Sieg kamen die K&aumlrntner ihrem Ziel, eine Nominierung f&uumlr die Heim-WM 2016 in Linz, ein gro&szliges
St&uumlck n&aumlher.

Die international bereits sehr erfolgreiche Jutta Rath aus Maria Rojach konnte sich im Bewerb Kata-Einzel
ebenfalls bis ins Finale vork&aumlmpfen, musste sich dort jedoch ihrer Nationalteamkollegin aus Nieder&oumlsterreich
1:4 geschlagen geben.

Der Klagenfurter Patrick Valet schaffte ebenfalls den Finaleinzug, musste sich aber wie letztes Jahr mit Silber
zufrieden geben. Trotzdem ist er der bisher einzige K&aumlrntner, der im Kata-Bewerb der Herren mehrfach ins Finale
vordringen konnte.

Bundestrainer Dr. Kassmannhuber findet nur lobende Worte f&uumlr die K&aumlrntner: "Kein anderes Bundesland schaffte es
in drei von vier Bewerben ins Finale. Auch f&uumlr K&aumlrnten ist dieser Erfolg eine Premiere".
Nicht nur mit Wettk&aumlmpfern war K&aumlrnten stark vertreten, sondern auch der frisch gew&aumlhlte K&aunlrntner
Landesverbandspr&aumlsident Herwig Pluder war mit den beiden Kampfrichtern Belinda Aigner und Christian Trebuch vor Ort.

Pr&aumlsident Pluder merkt an: "Karate erlebt international einen starken Aufw&aumlrtstrend, da aller Voraussicht
nach Karate erstmals bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio vertreten sein wird. Wir hoffen dadurch auf eine
bessere Wahrnehmung in den Medien und einen besseren Zugang zu F&oumlrdermitteln."



EKF EM 2016

Vom 5.5. bis 8.5.2016 gingen mehr als 515 Karate Athletinnen und Athleten aus 46 Nationen, in Montpellier, bei den
heurigen EKF Europameisterschaften an den Start. Der 6oumlsterreichische Karatebund trat mit 15 Sportlerinnen und Sportlern
die Reise an.

Im Team-Kata-Bewerb der Herren musste sich die rot-weiß-rote Auswahl mit den K&aumlrtnern Patrick Valet, Benjamin Rath
Jan Struger nach einem klaren 5:0 Sieg &uumlber das mazedonische Team zwar den franz&oumlsischen Lokalmatadoren geschlagen geben,
hatte im kleinen Finale allerdings die Chance auf Bronze im Match gegen die t&uumlrkischen Starter.

Im kleinen Finale konnte sich das Kata-Team vor &uumlber 5000 begeisterten Zuschauern noch einmal toll in Szene setzen und
den 5. Platz erk&aumlmpfen. Im ersten Bronzemedaillenmatch des Tages bot die &oumlsterreichische Mannschaft (Kata Anan) eine tolle
Kata inklusive spektakul&aumlrem Bunkai und viel Szenenapplaus, musste sich jedoch den t&uumlrkischen Gegnern (Evin, Yakan, Yilmaz)
beugen. "Es war ein unglaubliches Erlebnis vor so vielen Karate begeisterten Zuschauern seine Kata zu pr&aumlsentieren", meint Valet.

Dieser 5. Platz ist dennoch eine tolle Leistung vor allem in Anbetracht der hohen Leistungsdichte. Dem gro&szligen Ziel "Heim-WM"
in Linz, sind die drei Jungs nun wieder einen gro&szligen Schritt n&aumlher gekommen. "Dieser 5. Platz gibt uns den richtigen
Motivationsschub f&uumlr die WM", so Struger.

Da Karate ab Tokyo 2020 auch olympisch werden k&oumlnnte, ist das noch junge Team eine gro&szlige Zukunftshoffnung.