NEWS 2010
Am Samstag, 3. Juli 2010, fand in Hart bei Graz der 4. Hügelland-Schöckelland Cup 2010 statt. Bei diesem Turnier für Nachwuchssportler und Erwachsene waren neben den Österreicher Sportler aus weiteren 8 Nationen dabei, was zu einem hochkarätigen Teilnehmerfeld beitrug. Neben dem sehr erfolgreichen Verein ASKÖ Karate Club Feldkirchen waren diesmal auch Sportler der Vereine ASKÖ Karate Club Wolfsberg, Karate Althofen und SC Ferlach/Sektion Karate mit dabei und konnten ebenfalls Medaillenplätze erzielen.
Nach dem Abgang der Feldkirchner Karatesportler Patrick Süssenbacher, Josef Rauter und Kevin Zaminer zum Karateclub Volksbank Fürstenfeld (Stmk) im Juli 2009 und dem Ausstieg des ASKÖ Karate Club Feldkirchen aus dem Kärntner Leistungszentrum für Karate im November 2009 sind diese Erfolge der Wolfsberger, Althofner und Ferlacher Sportler ein erster Schritt des Landesverbands Karate Kärnten zum Aufbau eines neuen Teams für das Trainingsmodell Karate Kärnten.

Erfolgreiche Danprüfungen unter Ishimi Yasunari
Patrick Valet und Mag. Marco Kassmannhuber stellten sich am 30. Mai in Zürich einer besonderen Herausforderung. Als erste Österreicher nahmen sie an einer Dan-Prüfung unter der Aufsicht von Ishimi Yasunari (9. Dan WKF) teil. Der in Madrid lebende Japaner ist derzeitiger Cheftrainer von Shitokai Europa, das ist der europäische Ableger von JKF Shitokai.
Die beiden Prüflinge mussten die fünf Heians und Pinans, jeweils in der Shitokai-Variante, mitsamt jeweiligem Yakusoku Kumite vorbereiten. Zusätzlich wurden dann jeweils Katas aus dem Tomari-, Shuri- und Naha-te - jeweils wieder mit Bunkai - verlangt. Für Patrick waren das: Kosokun Dai, Matsukaze, Seisan, Sochin, und für Marco: Kosokun Sho, Seipai, Niseishi, Sochin.
Ein weiterer Bestandteil der Prüfung war die Teilnahme am vorhergehenden Wochenendlehrgang. So hatte der Großmeister zwei Tage Zeit sich über die Qualitäten der Prüfungskandidaten zu vergewissern.
Ishimi Seinsei zeigte sich von dem, was er sah sehr angetan und gratulierte Patrick zum 2. Dan im Shito-Ryu und Marco zum 3. Dan.

Für die erst 16-jährige Feldkirchnerin Tamara Dolzer ging gestern ein Traum in Erfüllung. Bei den Karate-Europameisterschaften holte sie 2x Gold, 1x Silber und 1x Bronze.
Die Kärntner Ausnahmeathletin sorgte bei ihrem ersten Antreten bei einer Karate-Europameisterschaft für Aufsehen. Im Kumite-Bewerb bis 53kg kämpfte sie sich problemlos ins Finale vor, wo sie dann auf die Deutsche Mirijam Huriskam traf. Tamara kämpfte ohne Schwächen und konnte während der zweiminütigen Kampfzeit 6 Treffer erzielen. Ihre Gegnerin hingegen keinen einzigen.
Im Kumite-Teambewerb kämpfte Tamara dann Seite an Seite mit anderen österreichischen Top-Athletinnen. Weder das Team aus Rumänien, noch das aus der Slowakei konnten den starken österreichischen Kämpferinnen standhalten, was das zweite Gold für Tamara bedeutete.
Aber nicht nur im Kumite, sondern auch in der Kata konnte Tamara sich von ihrer besten Seite zeigen. Im stark besetzten Bewerb Kata Einzel Juniors konnte sie den Kampf um Platz 3 gegen eine Deutsche Sportlerin für sich entscheiden. Als Draufgabe gab es auch noch Silber im Bewerb Team Kata Juniors.
„Tamara hatte einen unglaublichen Tag, so was geschieht nicht alle Tage“ meinten Tamaras Trainer Lorber und Kassmannhuber vom ASKÖ Karate Club Feldkirchen. Niemand war am ersten Wettkampftag der Europameisterschaften erfolgreicher. 16 Nationen nahmen bei den Altersklassen U16 und U18 teil.
2. Wettkampftag, Sonntag:
Das Kata Team U21 männlich mit den beiden Kärntnern Mike Schaunig und Patrick Valet (beide ASKÖ Karate Club Feldkirchen) konnten gemeinsam mit ihrem Niederösterreichischen Kollegen Lukas Thajer sich im Finale gegen die Favoriten aus Tschechien mit 4 zu 1 Kampfrichterstimmen durchsetzen.
Bei den Europameisterschaften im Goju-Karate, die vom 14.-16. Mai in Graz stattfanden, konnten die Kärntner Sportler insgesamt 3x Gold, 1x Silber und 1x Bronze erreichen.

Am 22.4. veranstaltete der ASKÖ Karate Club Feldkirchen eine Karate-Demonstration im Zuge der Verabschiedung der Kärntner Sportler zur Goju-EM.
Eingeladen wurde auch das Kamerateam des ORF Kärntens. Diese nahmen die Einladung an und filmten die Vorführung für einen Bericht, der bereits einen Tag später bei „Kärnten Heute“ ausgestrahlt wurde.
Abwechselnd zeigte der Nachwuchs und der Kader aus Feldkirchen Katas und Kumite-Techniken, die alle Zuschauer begeisterten. Der Höhepunkt der Vorführung waren aber zweifelsohne die Kata-Bunkai Demonstrationen: Einmal das von Tamara Dolzer, Julia Berner und Johanna Thajer (Nö) und einmal das der Herren von Mike Schaunig, Patrick Valet und Lukas Thajer (Nö).
Die beiden Niederösterreichischen Sportler reisten gemeinsam mit dem Ehrengast Erhard Kellner, Vizepräsident des ÖKB und Bundestrainer, aus St. Pölten an. Die weiteren Ehrengäste waren: Jutta Arztmann, Abgeordnete zum Landtag, die auch die Glückwünsche des Landeshauptmannes überreichte, Bgm. Robert Striessnig und Günter Leikam, ASKÖ-Landesgeschäftsführer.
Nach den Vorführungen fanden dann die Ehrungen der Sportler statt sowie die Überreichung der Präsente. Zum Abschluss wurde noch ein Buffet mit Kärntner Spezialitäten und Nachspeisen eröffnet.
Entschuldigen musste sich krankheitsbedingt der Landessportdirektor Reinhard Tellian. Er besuchte die EM-Sportler aber eine Woche später während dem Training und wünschte Ihnen alles Gute für die bevorstehende Großveranstaltung.

Foto: vlnr: Erhard Kellner, Johann und Lukas Thajer, Walter Lorber, Jutta Arztmann,
Patrick Valet, Luka Cickovic, Robert Striessnig, Tamara Dolzer, Mike Schaunig, Benjamin Rath,
Günter Leikam, Sarah Dolzer, Jutta Rath, Marco Kassmannhuber.
Da sich der Großteil der Feldkirchner Kadersportler auf die Europameisterschaften im Goju-Karate vorbereitete, nahm nur Julia Berner am 24. April bei den Österr. Meisterschaften im Shotokan-Karate teil.
Problemlos holte sie in den Kata-Bewerben U21 und in der allg. Klasse Gold. Zusätzlich erkämpfte sie im Kumite zwei Mal Bronze.
So kehrte sie mit 4 Medaillen aus dem Attergau in ihre neue Heimat Kärnten zurück und ist somit Feldkirchens neuer Shotokan-Star.

Einen Tag nach dem ÖKB-Tag, am 18. April, fanden in der Slowakei die Bratislawa Open statt. Die beiden Kata-Teams der Herren und Damen, die aus einer Zusammenarbeit von ASKÖ Karate Club Feldkirchen und UKC Zen Tai Ryu HAK St. Pölten entstanden sind, nutzen die Gelegenheit um daran teilzunehmen.
Bei diesem international sehr stark besetzten Turnier, besonders wegen der Sportler aus Osteuropa, konnte dennoch einmal Gold und einmal Silber erkämpft werden:
Das Team der Damen mit Tamara Dolzer, Julia Berner und Johanna Thajer setzte sich im Finale gegen das Nationalteam aus Slowenien eindeutig durch.
Die Herren (Mike Schaunig, Patrick Valet und Lukas Thajer) hatten im Finale weniger Glück und verloren die Begegnung gegen das Team aus Kroatien.

Unser 4-köpfiges Feldkirchner Team, bestehend aus Tamara Dolzer, Julia Berner, Patrick Valet und Mike Schaunig kehrte mit fünf Medaillen von den diesjährigen Staatsmeisterschaften zurück.
Ergebnisse Kata Einzel Herren:
Mike Schaunig gewann 5:0 gegen den Oberösterreicher Benjamin Kaiblinger, dann 5:0 gegen Philipp Winterstein, Kadersportler des LZ Steiermark. In der darauffolgenden Runde musste er sich dem späteren Finalisten Simon Klausberger (OÖ) geschlagen geben, gelang aber dadurch in die Trostrunde. Dort besiegte er Andreas Hellerschmid (NÖ) mit der neu einstudierten Kata Paiku aus dem Ryuei-Ryu. Im Kampf um den dritten Platz unterlag Mike Schaunig knapp mit 2:3 Stimmen seinem Nationalteamkollegen Martin Kremser (NÖ).
Patrick Valet, unser zweiter Starter in der Kategorie Kata Herren, besiegte in der ersten Runde Kevin Schott vom LZ Steiermark. In der zweiten Runde unterlag er dem späteren Sieger Thomas Kaserer und konnte sich in der Trostrunde den siebten Platz sichern.
Die beiden Kata-Wettkämpfer Schaunig und Valet bildeten gemeinsam mit Lukas Thajer (UKC Zen Tai Ryu HAK St. Pölten) vor mehreren Wochen ein Kata Team im Hinblick auf die im Mai stattfindende Goju-Europameisterschaft. Die Staatsmeisterschaften wurden als Vorbereitungswettkampf herangezogen und sie konnten im kleinen Finale, im Kampf gegen ein Team des LZ Steiermark, auf Anhieb Bronze erreichen.
Aber nicht nur bei den Herren gab es eine Wettkampfgemeinschaft mit St. Pölten, auch Tamara Dolzer und Julia Berner traten gemeinsam mit der St. Pöltnerin Johanna Thajer im Bewerb Kata Team Damen an. Hierbei erreichten sie das Finale, in welchen sie ihr Bunkai mitsamt actionreichen Würfen und gesprungenen Scheren präsentierten. Gegen die St. Pöltner Favoriten konnte jedoch kein Sieg geholt werden, was letztendlich Silber bedeutete.
Im Kumite gab es eine weitere Zusammenarbeit mit St. Pölten. Unsere Julia Berner kämpfte gemeinsam mit Stephanie Kaupp, Eva Pakosta und Elisabeth Thajer im Kumite-Team. Gegen das LZ Steiermark konnten sie sich klar mit 2:0 Siegen durchsetzen, musste sich dann aber im Finale gegen das Vorarlberger Team geschlagen geben.
Unser Feldkirchner Goldgarant Sabrina Wrann konnte wegen einer Grippe heuer leider nicht teilnehmen.

Bild: Die Feldkirchner Delegation mit den St. Pöltner Sportlern aus der Kata-WKG Johanna und Lukas Thajer
Belinda Aigner, Schriftführerin des Landesverband Karate Kärnten und Obfrau von Karate Althofen, hat am 12. Juni 2010 die staatliche Trainerausbildung für Karate abgeschlossen. Die drei-semestrige Sportausbildung wurde an den Bundessportakademien Graz und Linz durchgeführt. Belinda Aigner war dabei die einzige Frau, die diese Spezialausbildung beendete, und ist nun als erste Frau im Landesverband Karate Kärnten staatlich geprüfte Trainerin für Karate. Gemeinsam mit dem staatlich geprüften Karate-Trainer Herwig Pluder wird sie im Trainingsmodell Karate Kärnten die Kärntner Nachwuchssportler trainieren.

Bei der Karate-Lehrwarteausbildung 2009/2010 der Bundesportakademie Graz in Zusammenarbeit mit dem steirischen Karatelandesverband waren auch drei TeilnehmerInnen aus Kärnten mit dabei.
Gottfried Pesjak (SKC Jauntal), Annemarie Fister (SC Ferlach/Sektion Karate) und Christine Graf (Bushido Villach) haben die staatliche Ausbildung zum Instruktor (Lehrwart) für Karate erfolgreich abgeschlossen.
Vor der Prüfungskommission (Mag. Frühwirth, Mag. Gradischnig, MMag. Veitz, Kata-Bundestrainer Kellner, Kumite-Bundestrainer Jedliczka) hatten die Kursteilnehmer in den Prüfungsfächern Sportbiologie, Erste Hilfe, Bewegungslehre und Biomechanik, Trainingslehre, Allgemein praktisch-methodische Übungen, Spezielle praktisch-methodisch Übungen für die Karate-Disziplinen Kata und Kumite zu bestehen. Weiters hatte jeder Prüfling mittels eines praktischen Lehrauftritts sein Fachwissen im Karate zu demonstrieren.
Die konsequente und engagierte Vortrags- und Unterrichtsgestaltung aller Lehrgangsvortragenden sowie die Ausdauer der Teilnehmer führte letztendlich zum erfolgreichen Abschluss dieser Ausbildung.
Der Landesverband Karate Kärnten gratuliert seinen neuen Karate-Lehrwarten recht herzlich zur bestandenen Prüfung, und ist stolz, weitere ausgebildete Sportler zu haben, welche wertvolle Arbeit in den Vereinen leisten.

Die Vorbereitungen finden jeweils mittwochs um 18:30 Uhr im Turnsaal 4 des Europagymnasiums in Klagenfurt statt (siehe auch unter Termine).
Prüfungstermin gemäß der Ausschreibung am Freitag den 18. Juni 2010 (siehe Ausschreibungen)
Am Samstag, 17. April 2010, fand zum zweiten Mal der Tag des Österreichischen Karatebundes statt. Kärnten war durch Landesvorstandsmitglied Belinda Aigner und durch Trainer und Sportler des ASKÖ-KARATE-CLUB-FELDKIRCHEN bei dieser ÖKB-Veranstaltung im Budokan in Wels/OÖ vertreten.
Nach der Begrüßung durch Kata-Bundestrainer Mag. Ewald Roth gab es unter seiner Leitung ein allgemeines Training mit Kihon-Kombinationen aus dem Prüfungsprogramm zum ersten Dan und partnerweises Kihon Ippon Kumite. Danach gab es Kumitetraining mit den Bundestrainern Jedliczka, Leiler und Eppenschwandtner. Schwerpunkte waren hier die Technikausführung des Fauststoßes Gyakun Zuki, das Ausweichen mit dem Kopf und dem Oberkörper am Stand sowie das vorzeitige Ausweichen bei Erkennen von gegnerischen Angriffen.
Die letzte Praxiseinheit war der Kata gewidmet. Dabei wurde im Shotokan mit Bundestrainer Mag. Roth die Kata Goju Shiho-Dai trainiert. Im Anschluss an die Praxis gab es von Kampfrichterobmann Ing. Thomas Braatz einen kurzen Vortrag zu den Wettkampfregeln mit Erfahrungswerten zur Facemask und zum Bodyprotector sowie die neuen Tendenzen des Weltverbandes WKF.
Anschließend gab es von Präsident Kons. Ing. Karl Hillinger und Mag. Roth Informationen zu den neuen einkommens- und sozialversicherungsrechtlichen Abrechnungsmodalitäten in Vereinen und das Thema „Online-Datenbank“ wurde behandelt.
Der Tag diente auch dem allgemeinen Informations- und Erfahrungsaustausch der ÖKB-Vereine und Landesverbände untereinander und war anhand der Teilnehmerzahl ähnlich erfolgreich wie im Vorjahr.


Foto: KATA-Training;
BT Mag. Ewald Roth; BT Gerhard Jedliczka;
BT Manfred Eppenschwandtner; BT Dragan Leiler;
Wado Ryu gehört in Europa zu den eher selteneren Karate-Stilen. Dies ist in Österreich nicht viel anders, obwohl der Wado-Großmeister Kando Shibamori (8. Dan) hier seinen Wohnsitz hat. Vor allem im Großraum St. Pölten gibt es aber mehrere Wado-Vereine und so wurden heuer zum ersten Mal die Österreichischen Meisterschaften im Wado-Karate ausgetragen.
Auch Kärntner Wettkämpfer nützten bereits letztes Jahr die Chance in diese Stilrichtung Einblick zu nehmen und sogar bei angesehenen Turnieren (IWKU Open in Budapest) anzutreten und mit beachtenswerten Erfolgen heimzukehren. Patrick Valet überzeugt sogar so stark, dass er daraufhin an der Wado-WM teilnehmen konnte. Zusätzlich nützte er mehrmals die Chance unter Kando Shibamori Wado-Karate zu trainieren.
Dass er auch an der Wado-ÖM teilnehmen wird, war daher eine Selbstverständlichkeit. In der Kategorie Kata allgemeine Klasse konnte er sich ohne Probleme ins Finale vorkämpfen. Dort traf er dann auf Lukas Thajer. Patrick konnte sich hier leider mit 1:4 Stimmen nicht durchsetzen, kann aber auf seine erreichte Medaille stolz sein.
Besonders unter dem Aspekt, dass er ein erfolgreicher Vertreter des Zen Tai Ryu („Alle Schulen umfassende Stilrichtung“) ist. Am gleichen Tag fanden nämlich auch die Österreichischen Meisterschaften im Goju-Ryu statt. Hier konnte er in der Klasse Kata U21 sowie in der allgemeinen Klasse Bronze und im Teambewerb Gold erreichen.

Foto: Patrick Valet bei der Wado Kata Chinto (eine Vorform der Gangaku)
Bei den 8. Österr. Meisterschaften im Goju-Karate, die am 6. März in Kirchdorf stattfanden, konnten unsere Karatewettkämpfer 25 Medaillen nach Kärnten holen.
Letztes Jahr wurden fünf Goldmedaillen erzielt und so lag die Latte für wieder einmal hoch. Zusätzlich handelte es sich heuer um ein Qualifikationsturnier für die im Mai stattfindenden Jugend-Europameisterschaften. Die monatelangen Vorbereitungen auf dieses Turnier zeigten jedoch großen Erfolg:
Jan Struger, der zum ersten Mal mit Goju-Katas antrat, konnte die erfahrenere Konkurrenz eindeutig hinter sich lassen und erreichte verdient Gold in der Klasse Kata U14. Jutta Rath verteidigte ihren Meistertitel ohne Probleme (Kata U14). Sarah Dolzer bestach in ihrer Klasse und konnte so nicht nur Gold holen, sondern sich auch für die EM qualifizieren. In der allg. Klasse holte sich Sabrina Weixelbraun bei ihrem ersten Turnier gleich Gold in der Kategorie Kata Damen Unterstufe. Das neue Kata Herrenteam (Rath/Schaunig/Valet) sicherte sich auf Anhieb den 1. Platz in der allgemeinen Klasse.
Für die EM konnten sich dank ihrer zweiten Plätze in der Kata noch Mike Schaunig (U21), Tamara Dolzer (U16) und Benjamin Rath (U16) qualifizieren.
Im Kumite waren die Kärntner aber nicht minder erfolgreich und konnten sich ebenfalls fünfmal am Stockerl ganz oben wiederfinden. Luka Cickovic konnte mit kluger Taktik seinen Nachteil, was die Reichweite von Techniken betrifft, ausgleichen und diesen sogar in einen Vorteil umwandeln. Spannende Kämpfe gegen Sportler aus der Steiermark konnte er für sich entscheiden, was Gold für ihn bedeutete. Sarah Dolzer konnte sich in der Klasse Kumite -54kg an Patrizia Carlon (Stmk.) revanchieren (Styrian Open) und dieses Mal ihre Gewichtsklasse gewinnen. Routinier Sabrina Wrann holte vollkommen problemlos den Sieg in ihrer Klasse. Euron Isufi und Kadric Lejla dominierten ihre Bewerbe (Begr. Freikampf ohne Unterbrechung) und holten ebenfalls Gold.
22 Vereine nahmen an der Meisterschaft teil und im Medaillenspiegel konnte sich der ASKÖ Karate Club Feldkirchen auf den ausgezeichneten 2. Rang platzieren. Klagenfurt erreichte mit nur 2 Teilnehmern immerhin noch den 11 Platz.
Die Ergebnisse im Detail:
Shotokan Klagenfurt
Jan Struger
1. Platz Kata U14
Patrick Valet
1. Platz Kata Team allgemeine Klasse
3. Platz Kata U21
3. Platz Kata allgemeine Klasse
ASKÖ Karate Club Feldkirchen
Euron Isufi
1. Platz Begr. Freikampf ohne Unterbrechung U12
2. Platz Kata U12
Aulona Isufi
2. Platz Begr. Freikampf ohne Unterbrechung U14
2. Platz Kata U14
Lejla Kadric
1. Platz Begr. Freikampf ohne Unterbrechung U14
3. Platz Kata U14
Edin Dzafic
3. Platz Begr. Freikampf ohne Unterbrechung U14
3. Platz Kata U14
Jutta Rath
1. Platz Kata U14
2. Platz Kata Team U21
2. Platz Kata Team allgemeine Klasse
Benjamin Rath
2. Platz Kata U16
1. Platz Kata Team allgemeine Klasse
Luka Cickovic
1. Platz Kumite U16 -63kg
3. Platz Kata U16
Sarah Dolzer
1. Platz Kata U16
1. Platz Kumite -54kg
2. Platz Kata Team U21
2. Platz Kata Team allgemeine Klasse
Tamara Dolzer
2. Platz Kata U18
2. Platz Kumite U21 -53kg
2. Platz Kata Team U21
2. Platz Kata Team allgemeine Klasse
Mike Schaunig
2. Platz Kata U21
1. Platz Kata Team allgemeine Klasse
Bakk. Sabrina Weixelbraun
1. Platz Kata Damen Unterstufe
Sabrina Wrann
1. Kumite -68kg

Vom 1.–6. März fand in Linz der erste Teil des Trainerspezialkurses statt. Darunter waren auch zwei Kärntner Teilnehmer: Belinda Aigner und Mag. Marco Kassmannhuber.
Die Trainerausbildung stellt grundsätzlich die höchste außeruniversitäre Sportausbildung in Österreich dar, die nur noch vom Diplomtrainerkurs überragt wird.
Neben altbekannten Experten wie Mag. Ewald Roth, Gerhard Jedliczka und Prof. Gerhard Lehmann konnte dieses Mal auch Prof. Schöllhorn von der Universität Mainz als Vortragender gewonnen werden. Er führte uns in das „differentielle Lernen“ ein, das mit folgender Aussage zusammengefasst werden kann: „Trainiere nie das Richtige um richtig gut zu werden.“ Überhaupt ermutigte er alle Teilnehmer dazu Tradition kritisch zu hinterfragen, sich mit Neuem auseinanderzusetzen und den inneren kindlichen Forscherdrang zu (re-)aktivieren.
Für den nächsten Kursteil, 6.-12. Juni, konnte der derzeit international äußerst gefragte Prof. Schöllhorn abermals verpflichtet werden und man kann sich schon jetzt auf weitere provokante aber vor allem erhellende Thesen seinerseits freuen.
Seit Jahren sorgt das Goju-Shito-Kata-Herrenteam Kassmannhuber/Schaunig(Kärnten: KC Feldkirchen)/Kremser (Niederösterreich (ZTR St. Pölten) für Medaillen bei Karate-Großereignissen wie Goju-Europameisterschaften oder Studenten-EMs.
An diesem Wochenende (27., 28. 02.) wurde nun der Grundstein für ein Kata-Damenteam gelegt und das erste Highlight werden die Österr. Staatsmeisterschaften am 10. April sein: Tamara Dolzer, Julia Berner (Feldkirchens Neuzugang aus Eferding/OÖ) und Johanna Thajer (ZTR St. Pölten) trafen sich in Feldkirchen, um Katas zu synchronisieren und ein Bunkai einzustudieren.
Die nächsten Wochenenden werden auch von Team-Trainings in Feldkirchen und St. Pölten geprägt sein, um sich auf das erste gemeinsame Ziel optimal vorbereiten zu können.
Aber nicht nur das neue Damen-Team trainierte fleißig am Wochenende, auch die Kärntner Starter der Goju-ÖM trafen sich fast vollzählig in Feldkirchen, um sich von Mike Schaunig und Patrick Valet unterrichten zu lassen.

Foto: Die Teilnehmer vom Samstag
Die Feldkirchnerin Sabrina Wrann, eine der erfolgreichsten Österreichischen Karate-Sportlerinnen, wurde am 16. Februar 30 Jahre alt. Sie holte bisher rekordverdächtige 10 Goldmedaillen bei Staatsmeisterschaften und viele bedeutende Medaillen bei internationalen Großturnieren (3x Gold bei CSIT-WM). Als ehemalige Heeres-Sportlerin zählte sie zu Österreichs Sportelite und ist seit Jahren Kärnten Sport Vertragssportlerin.
Ihr bisheriges Leben war von ihrem Einsatz um das Karate geprägt. Aber auch in Zukunft wird sie für das eine oder andere internationale Turnier die Fahnen für Kärnten und Österreich sicher hochhalten und für Erfolgsmeldungen sorgen.
Alles Gute Sabrina zu deinem runden Geburtstag und weiterhin viel Erfolg in Beruf und Sport!
Eine einzige Erfolgsgeschichte: Sabrina Wrann und die Österreichischen Staatsmeisterschaften:
|
Jahr |
Kategorie |
Platzierung |
|
2003 |
Kumite female Team |
1. Platz |
|
2004 |
Kumite female Open |
1. Platz |
|
2005 |
Kumite female +60 kg |
1. Platz |
|
2006 |
Kumite female Open |
1. Platz |
|
2007 |
Kumite female +60 kg |
1. Platz |
|
2007 |
Kumite female Open |
1. Platz |
|
2007 |
Kumite female Team |
1. Platz |
|
2008 |
Kumite female +60 kg |
1. Platz |
|
2008 |
Kumite female Open |
1. Platz |
|
2009 |
Kumite female -68 kg |
1. Platz |

Die gesamte Kärntner Kata-Elite traf sich am Freitag, den 19. Februar, zu einem gemeinsamen Kinoabend in Villach. Insgesamt 26 Personen bestehend aus Sportlern sowie Freunden und Familie nahmen an der Veranstaltung teil. Die Trainer Lorber und Mag. Kassmannhuber nützten gleich die Gelegenheit um den drei Goldmedaillen-Gewinnern der Styrian Open mit Massagegutscheinen zu überraschen. Zusätzlich wurden auch die Honorare für diejenigen Sportler ausbezahlt, die bei der Kärntner Meisterehrung 2009 eine Pauseneinlage einstudiert haben.
Alle waren nach der Filmvorstellung einer Meinung: Nicht nur, dass James Cameron der ungeschlagene König des 3D-Kinos ist, sondern auch, dass so ein Abend unbedingt wiederholt werden muss. Folgende Einigung konnte erzielt werden: Wenn alle anwesenden Sportler sich angemessen auf die nächsten Turnier vorbereiten, dann steht einer Wiederholung nichts mehr im Wege!

Saisonauftakt geglückt
Bei den 13. Styrian Open (13.02.), die wie jedes Jahr vom Kumite-Bundestrainer Gerhard Jedliczka in Fürstenfeld veranstaltet wurden, erreichten die Kärntner Sportler 3x Gold, 2x Silber und 4x Bronze.
Aus sechs Nationen meldeten sich heuer Sportler zum Turnier an, was unsere Wettkämpfer jedoch nicht einschüchterte, sondern eher motivierte. Zum gelungenen Start in die Wettkampfsaison 2010 trugen folgende Erfolge bei: Die „Dolzer-Sisters“ holten jeweils einmal Gold und einmal Silber (Gold: Sarah Kata U16, Tamara Kumite U 18; Silber: Sarah Kumite, Tamara Kata). Zusätzlich trat Tamara Dolzer heuer zum ersten Mal in der allgemeinen Klasse an, da sie bereits 16 Jahre alt ist. Auf Anhieb konnte sie den dritten Rang erreichen.
Mike Schaunig holte Gold in der allgemeinen Klasse Kata und verwies diesmal seine Nationalteamkollegen aus Niederösterreich auf die Plätze 2 und 3. Die weiteren Platzierungen ergingen an Luka Cickovic (U16), der in der Kata und im Kumite jeweils Bronze erkämpfte. Benjamin Rath, der letztes Jahr noch keine Platzierung erreichen konnte, hatte heuer den Sieg schon fast in der Tasche und scheiterte lediglich um den Einzig ins Finale am Lokalmatador Daniel Szabo. So blieb ihm nur noch der dritte Platz.
Neben diesen tollen Erfolgen für den Feldkirchner Verein, der sich auch den dritten Platz im Medaillenrang sicherte, holte der Klagenfurter Patrick Valet seine erste Medaille bei den Styrian Open. Zwar konnte er sich gegen den Routinier Lukas Thajer noch nicht durchsetzen, aber in der Trostrunde siegte er 5:0 gegen einen Sportler aus der Steiermark (Suparinpei gegen Gojushiho Sho) und holte sich verdient Bronze.
„2009 erkämpften die Sportler bei den Styrian Open 1x Gold und heuer sind es bereits 3x Gold. Wenn diese Performance das Jahr über so anhält, dann werden wir noch einige hervorragende Ergebnisse erleben dürfen“ so die Trainer Lorber und Mag. Kassmannhuber.
Das nächste große Ziel stellen die Österreichischen Meisterschaften im Goju und Wado-ryu dar, denn die Besten des Turniers werden Österreich bei den kommenden Europameisterschaften in Graz vertreten.

Mit fünfzehn Karateka (4 Kata, 11 Kumite) war der Österreichische Karatebund bei den 37. EKF-Europameisterschaften für Junioren und Kadetten im türkischen Izmir vertreten. Am ersten Wettkampftag (Kadetten) stand auch eine Kärntnerin auf der Wettkampfmatte: Sarah Dolzer. Im Gegensatz zu anderen internationalen Turnieren darf bei diesem Turnier in jeder Kategorie pro Nation nur ein Sportler starten, der von den Bundestrainern nominiert wird.
Nach 2006, als Marco Kassmannhuber als erster Kärntner bei einer EKF-Europameisterschaft im Kata-Einzel startete, war nun die erste Kärntnerin an der Reihe.
Am 5. Februar in der Früh stand die Feldkirchner Sportlerin dann auf der Wettkampffläche: Die erste Vorrunde (Jion) gegen die Finnin Nora Manty (Jion) gewann Sarah glatt mit 5:0. Eine kleine Unsicherheit in der zweiten Begegnung (Kanku Dai) ergab eine Niederlage gegen die Tschechin V. Kopecna (Bassai Dai), die ihrerseits in der drauffolgenden Runde gegen die Serbin K. Piperin ausschied, wodurch Sarah die Trostrunde verwehrt blieb.
Sarah Dolzer kehrte motiviert und fest entschlossen nach Hause zurück um mit großem Eifer weiterzutrainieren. Ihr Ziel lautet Österreich erneut in der Kata bei offiziellen Europa-, aber auch einmal Weltmeisterschaften vertreten zu können.

Foto: Sarah Dolzer
mit Coach Marianne Kellner und dem Oberösterreicher Christoph Erlenwein